Unser Mann fürs Rathaus

29 Jahre, Softwareentwickler 

Ehrenamtliches Engagement:

  • Stadtrat
  • Fraktionsvorsitzender
  • Planungsgruppe Jugendarbeit des Landkreises
  • Vorsitzender SPD Parsberg
  • Feuerwehr Parsberg
  • Aktives Mitglied
  • Atemschutzgeräteträger

Christian Sinzinger

Als Softwareentwickler bei einer Regensburger Automobilfirma ist es Christian Sinzingers Aufgabe, an Probleme zu denken, die erst in fünf Jahren aktuell sind. In dieser Branche hilft es nichts, wenn man erst reagiert, wenn die Nachfrage da ist. Man muss dann schon passende Lösungen haben. Und: Es braucht Weitsicht. Das wünscht sich der 29-Jährige, der bei den kommenden Kommunalwahlen der Bürgermeisterkandidat der SPD ist, auch für die Stadtpolitik.

Trotz seiner jungen Jahre kennt er sich hier bereits bestens aus. Er ist der aktuell jüngste aller Stadträte und sitzt seit mittlerweile fast sechs Jahren im Gremium. In dieser Zeit hat er sich nicht nur mit allen Belangen der Stadt vertraut gemacht, er hat auch gelernt, politische Realitäten zu akzeptieren. Das beste Beispiel hierfür ist das Verkehrskonzept: „Das wurde von uns mehrfach beantragt und immer wieder zerredet und abgelehnt. Jetzt taucht es in anderer Form auf einmal doch wieder auf, diesmal aber als Antrag der Mehrheitspartei“, erklärt er. Man dürfe sich dadurch aber nicht frustrieren lassen. „Wichtig ist, dass man was anstößt und sich was tut“, sagt Sinzinger.

Das, was für manche jetzt vielleicht zu bescheiden klingen mag, ist aber genau das, was den SPD-Kandidaten ausmacht: Ihm geht es um das Sachliche und auch immer darum, was am Ende beim Bürger ankommt. Ob nachhaltige Planung beim Stadtwachstum, Digitalisierung oder Stadtfinanzen: Immer wieder stellt Sinzinger heraus, dass es langfristige Planungen brauche, anstatt punktuelle Lösungen. Und, dass man messbare Ziele formulieren müsse, damit man auch wisse, worauf man hinarbeite. „Wir reagieren nur immer, das ist keine durchdachte Stadtpolitik“ resümiert er. Und das will der 29-Jährige ändern.

Anstatt bei Problemen immer auf den gleichen Werkzeugkasten zu setzen, stehe man als junger Politiker den verschiedenen Lösungen offener gegenüber als ein „alter Hase“. Das sieht Sinzinger durchaus als seinen persönlichen Vorteil. Schließlich kann er als Softwareentwickler auch nicht jahrelang immer gleiche Lösungen konstruieren. Irgendwann wären diese überholt. Lassen wir es in der Stadtpolitik nicht so weit kommen.